Zündspule wechseln

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Wechsel der Zündspule sollte nicht lange aufgeschoben werden

Sobald die Schadensdiagnose auf die Zündspule fällt, muss diese ausgetauscht werden. Für den Wechsel der Zündspule ist der Besuch beim Fachmann anzuraten, falls das Auto nicht schon wegen dem Überprüfen der Spule dorthin gebracht wurde. Denn für den Ausbau der Zündspulen ist Spezialwerkzeug erforderlich. Zudem müssen beim Einbau von neuen Zündspulen die genauen Anzugsmomente und Anschlüsse beachtet werden. Wenn die passenden Zündspulen vorhanden sind dauert das Wechseln in der Fachwerksatt etwa eine halbe bis ganze Stunde.

Warum die Zündspule von Profis zu wechseln ist

Zwei Zündspulen - Neuteil auf weißem Hintergrund - Eine Zündspule von vorne und eine von hinten abgebildet.

Zündanlagen stehen generell unter Hochspannung. Darum darf der Wechsel nur mit ausgeschalteter Zündung durchgeführt werden. Da der Kontakt mit unter Spannung stehenden Komponenten zu lebensgefährlichen Verletzungen führen kann, sollte der Wechsel einer Zündspule nur von Fachleuten gemacht werden. Außerdem arbeitet eine gute Werkstatt mit dem richtigen Werkzeug, das die alten Spulen gerade abziehen kann und die Kerzen nicht beschädigt.

Darum ist eine einwandfreie Zündspule wichtig

In einem Auto können sowohl Einzelzündspulen als auch Zündspulenleisten verwendet werden, bei denen mehrere Einzelzündspulen untergebracht sind. Eine Zündspule ist dafür zuständig die 12 Volt Bordspannung auf eine Hochspannung von 5000 bis 30000 Volt zu bringen, diesen über das Zündkabel zur Zündkerze zu leiten und zum bestimmten Zeitpunkt den Zündfunken auszulösen Somit wird ein wichtiger Beitrag zu einer verlässlichen Zündung und einem effizienten und runden Motorlauf beigetragen.

Zündspulen reparieren oder gleich wechseln lassen?

Bei neuen Fahrzeugen ist es nicht mehr üblich die Zündspule zu reparieren, da das Austauschen weniger zeitaufwendig ist und sich das Einbauen einer neuen Zündspule im Endeffekt günstiger. Im Gegensatz zu den Zündkerzen, die immer alle gleichzeitig gewechselt werden müssen, ist das Austauschen von einzelnen Zündspulen möglich.

In jedem Fall sollte man hierfür eine Fachwerkstatt aufsuchen. Ein Einbau einer für das Fahrzeug geeigneten Zündspule ist sehr wichtig. Aufgrund gestiegener Anforderungen ist die Typenvielfalt bei neueren Fahrzeugen stark gewachsen. Es gibt verschiedene Ausführungen, die für den jeweiligen Motor passend sind. Kommt beim Wechseln eine falsche Spule zum Einsatz, kann das Auswirkungen auf die Laufruhe des Motors haben, oder gar die Elektronik beschädigen.

Alte und neue Bauweise der Zündspulen

Unterschiedliche Arten von Zündspulen auf weißem Hintergrund

In alten Motoren gibt es nur eine Zündspule, die für alle Zündkerzen den Strom liefert. Diese laufen noch mit mechanischen Zündunterbrechern, die mittels Nockenwelle geöffnet und geschlossen werden. Für jeden Zylinder gibt es ein Zündmodul, in dem sich jeweils eine Zündspule befindet. Diese sind heute Bestandteil der Vollelektronischen Zündung (VEZ). Das verhindert den kompletten Ausfall des Autos, da nur ein Zylinder von einer Fehlfunktion betroffen ist und es somit beweglich bleibt, um die nächste Werkstatt aufzusuchen. Ebenso entfallen sämtliche Zündkabel und der Zündverteiler, welche man früher als Fehlerquelle gleichermaßen oft tauschen musste.

Zündspulen wechseln und reparieren für Oldtimer

Da Zündspulen aus zwei Wicklungen bestehen, in denen ein Magnetfeld entsteht, wurde früher noch das erneute Wickeln und Wechseln der Drähte in Werkstätten praktiziert und war bis in die siebziger Jahre ebenso Teil der Ausbildung. Weil Ersatzteile in dem Bereich Mangelware sind und man viel reparieren muss, kommt dieses Verfahren noch heute zum Einsatz, im Bereich der Oldtimer Instandsetzung. Dieses Tauschen nimmt viel Zeit in Anspruch und Bedarf guter Erfahrung des Mechanikers.


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