Radlager wechseln

Werkstatt Angebote
vergleichen, Termin vereinbaren

Radlager vorne und hinten wechseln lassen - günstig und sicher in der Werkstatt

Ein fehlerhaftes Radlager legt ein Fahrzeug zwar nicht gleich lahm. Allerdings sind die Nachteile, die ein hinausgezögerter Wechsel des Radlagers mit sich bringt, zunehmend störender. Allerdings ist ein Hinauszögern des Wechsels nicht zu empfehlen, da die Radlager im Auto sind für ein stabiles Fahrverhalten verantwortlich. Sobald erste Anzeichen für ein schadhaftes Radlager auftreten, ist es ratsam, das defekte Radlager wechseln zu lassen. Das Radlager in der Werkstatt zu wechseln kostet nicht allzu viel. Außerdem können Sie auf FairGarage Festpreise für den Austausch in Ihrer Umgebung vergleichen und Ihr Geld sparen. Den passenden Termin können Sie gleich online vereinbaren.

Radlager wechseln für sicheres Fahren

Neue Radlagerteile vor dem Wechsel auf schwarzem Hintergrund.

Auch wenn die Dimensionen und Materialqualität anders sind, funktioniert das Radlager am Fahrrad nach dem gleichen Prinzip. Kleine Stahlkugeln laufen in Fett zwischen einem äußeren und inneren Metallring. Je nach Qualität, Laufleistung und Pflegezustand laufen die Radlager mal mehr oder weniger gut. Das macht sich zuerst an den Folgen, nämlich einem höheren Kraftaufwand der für das Rollen der Räder benötigt wird, bemerkbar.

Radlager sind für ein stabiles Fahrverhalten verantwortlich. Aber auch für die reibungslose Funktion des Antiblockiersystems (ABS) steht das Radlager in der Verantwortung. Bei einem nicht mehr perfekt laufenden Radlager kann also auch das ABS in seiner Funktion beeinträchtigt sein. Das kann sich bei einer Vollbremsung negativ auswirken. Denn ohne die elektronische Hilfe verlängern sich die Bremswege. Zudem ist das Auto während des Bremsvorgangs schlechter lenkbar. Ein nicht getätigter Radlagerwechsel ist deshalb auch gefährlich. Somit ist der Gang in die nächste Werkstatt nicht nachhaltig zu vermeiden.

Wann sind Radlager zu wechseln?

Jedes Auto hat einen unterschiedlichen Grad der Beanspruchung. Darum kann man nicht generell sagen, dass bei über 200.000 km die Radlager getauscht werden müssten. Unabhängig davon, ob es sich nun um einen neueren Renault Twingo oder um einen alten Audi A4 handelt. Wenn es keine Probleme mit dem Radlager am Auto gibt, muss es auch nicht unbedingt gewechselt werden. Manche Autofahrer berichten, dass Sie mit Ihrem Toyota oder Honda über 300.000 km gefahren sind, ohne dass ein Radlager kaputt gegangen sei. Andere Fahrer wiederum beklagten ein kaputtes Radlager schon bei 60.000 km.

Hinauszögern des Wechsels rentiert sich nicht

Dennoch gibt es Fälle, bei denen der Radlagerverschleiß wesentlich früher auftritt und die dafür notwendige Reparatur unvermeidbar ist. Sobald das Radlager einen Schaden aufweist, lässt sich ein Wechsel nicht vermeiden. Auch die Nachteile, die ein verschlissenes Radlager mit sich bringt, werden zunehmend störender.

Zu den negativen Folgen zählen:

  • Erhöhter Kraftstoffverbrauch
  • Unnatürliche Fahrgeräusche
  • Teils unruhiges Fahrverhalten
  • Festfressen und Blockieren des Radlagers

Ist ein Radlager kaputt, kann das Auto während der Fahrt unangenehme Geräusche machen. Das kann soweit führen, dass sich das defekte Radlager verkeilt. Das ist besonders schlimm, weil das Auto ab da an nicht mehr weiterfahren kann.

Sind alle Radlager gleich zu wechseln?

Wechsel der Radlager bei einem Auto in der Werkstatt

Wenn nur ein Radlager mangelhaft ist, muss im Grunde auch nur dieses eine gewechselt werden. Es kann aber auch passieren, dass besonders bei älteren Fahrzeugen nur wenige Zeit später das nächste Radlager anfängt zu lärmen. Darum ist es eine Überlegung wert, beide Seiten einer Achse auf einmal zu tauschen. So kann man sich zusätzliche Werkstatt-Besuche sparen und seine Zeit anders nutzen. Zudem ist man bei einem parallelen Wechsel aller Radlager auf der sicheren Seite. Ihre Werkstatt berät Sie dazu gern und unverbindlich.

Das ist für den Wechsel zu beachten

Abhängig von Marke und Modell des Autos unterscheidet sich das Auswechseln des Radlagers. Auch müssen zuerst andere Autoteile abmontiert werden, damit man das Radlager wechseln kann. Dazu gehört das Rad selbst und Teile der Bremsanlage. Diese müssen nach dem Wechsel wieder ordnungsgemäß montiert werden. Das Wechseln der Radlager sollte daher nur von Personen mit Fachwissen durchgeführt werden. Der Vorteil von Radlagern ist der vergleichbar einfache und routinierte Austausch in der Werkstatt, der kaum Arbeitszeit verschlingt. Das heißt man zahlt beim Radlagerwechsel verhältnismäßig wenig.

Radlager wechseln selber machen?

Radlagerwechsel in der Fachwerksttat

Es gibt aber auch einige Autofahrer, die das Radlager selber wechseln wollen. Doch von der eigenen Reparatur des Radlagers, mit Werkzeug aus dem Hobbykeller, ist eher abzuraten. Denn meist hat der gewöhnliche Autofahrer wenig Erfahrung damit, wie das Radlager zu wechseln ist. Im Internet bieten einige Anbieter die Anleitung zum eigenhändigen Wechsel des Radlagers an. Um aber den Wechsel ordentlich durchführen zu können, ist das entsprechende Werkzeug und Erfahrung nötig. Die Materialkosten für die Ersatzteile müssen aber natürlich auch bei einem Selbsteinbau getragen werden. Hinzu kommen die Aufwendungen für das benötigte Spezialwerkzeug.

Kann man den Verschleiß beeinflussen?

Sie selbst können außer dem Auffahren auf hohe Randsteine, was Sie wenn möglichst  vermeiden sollten, wenig tun. Der Verschleiß lässt sich kaum beeinflussen. Ausnahme: Illegal tiefer gelegte Autos verschleißen ihre Radlager sehr viel schneller als serienmäßige PKW. 


Mehr zum Thema
Radlagerwechsel nach Automarke
Weiterführende Themen