Radbremszylidner wechseln

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Defekter oder undichter Radbremszylinder wechseln lassen

Radbremszylinder (RBZ) sind kein Vorrecht der Trommelbremse. Auch bei Scheibenbremsen verstecken sich Bremszylinder. Dort befinden sie sich im Inneren des Bremssattels und sorgen für ausreichend Bremsdruck auf die Bremsklötze. Die Bezeichnung Radbremszylinder wird für die Trommelbremse verwendet. Bei Scheibenbremsen wird dazu nur Bremszylinder gesagt. Dort befindet sich der Bremszylinder im Bremssattel. Allerdings sind diese Bezeichnungen nicht festgeschrieben, weshalb es ab und an zu Unklarheiten kommen kann.

Erfahren Sie, wann ein Radbremszylinder zu wechseln sind, warum der Austausch immer beim Profi gemacht werden soll und was dieser kosten darf. Wählen Sie Ihr Fahrzeug und Ihren Standort und vergleichen Kosten bei den Werkstätten in Ihrer Nähe. Den passenden Termin für den Wechsel des Bremszylinders können Sie gleich online sichern. 

Radbremszylinder bei den Trommelbremsen

Nahaufnahme der Trommelbremse mit dem Radbremszylinder beim Wechsel in der Werkstatt

Das mit Abstand wichtigste aktive Sicherheitssystem eines Autos ist die Bremse. Damit ist es möglich die Geschwindigkeit eines Fahrzeugs während der Fahrt zu reduzieren: Und der Fahrer kann das Fahrzeug mit der Bremse zum Stillstand bringen. Bei fast allen modernen Fahrzeugen sind heute als Betriebsbremse vier Scheibenbremsen verbaut. Nur bei manchen Kleinwagen kommen auch heute an der Hinterachse Trommelbremsen zum Einsatz. Das war vor wenigen Jahren noch ganz anders. Damals war die Trommelbremse an der Hinterachse Standard. Wer zum Beispiel einen Golf 3 oder einen Opel Corsa B fährt, bremst an der Hinterachse mit Trommelbremsen. Reparaturen an der Trommelbremse betreffen in erster Linie die Verschleißteile. Doch es kann auch mal erforderlich sein einen defekten Radbremszylinder zu wechseln.

Aufgabe des Radbremszylinders

Beim Bremsen wird über eine Hydraulikleitung der Radbremszylinder unter Druck gesetzt. Dadurch drücken Kolben die beiden Bremsbacken im Inneren der Trommelbremse gegen die rotierende Bremstrommel. Dadurch entsteht zwischen dem Bremsbelag und der Bremstrommel Reibung. Diese bremst die Bremstrommel ab. Bei Pkw mit Trommelbremsen kommt die so genannte Simplexbremse zum Einsatz. Dabei ist der Radbremszylinder zwischen den beiden beweglichen Enden der Bremsbacken angeordnet.

Wann ist der Radbremszylinder zu wechseln?

Nahaufnahme des Radbremszylinder einer Trommelbremse, die zu wechseln ist

Radbremszylinder sind vielen Einflüssen wie erheblichem Schmutz, Feuchtigkeit, Hitze, Salzen und Öl ausgesetzt. Dies führt nach mehreren Jahren der Benutzung fast unausweichlich zu Problemen. Es können Undichtigkeiten oder mechanische Defekte auftreten. Insbesondere die Staubkappen an den beiden Enden des Radbremszylinders (RBZ) sind meist irgendwann defekt. Die geschilderten Belastungen führen zu einer Materialermüdung der flexiblen Manschetten. Aber auch eine fehlerhafte Montage kann die Staubkappen an den Enden des RBZ undicht werden lassen. So können die Staubkappen reißen, wodurch Schmutz in den Radbremszylinder vordringen kann. Ein deutlich hörbaren Knirschen oder eine nachlassende bzw. für beide Räder einer Achse unterschiedlicher Bremswirkung kann ein Indiz für einen undichten Radbremszylinder sein. Dann muss die Bremse zerlegt werden.

Radbremszylinder wechseln? Immer in der Werkstatt!

Ansprechpartner beim Wechseln der Radbremszylinder ist immer die Fachwerkstatt. Arbeiten an der Bremsanlage gehören aus Sicherheitsgründen immer in die Hände von Fachleuten. Die auf FairGarage aufgelisteten Werkstätten verfügen über das notwendige Wissen zur Diagnose und zum Wechseln der Radbremszylinder. Außerdem verwenden sie nur Original- oder Identteile. So ist sichergestellt, dass eine Bremse nach dem Reparieren der Bremszylinder wieder genau so zuverlässig funktioniert, wie es der Fahrzeughersteller vorgesehen hat. 

Die Kosten für das Wechseln des Radbremszylinders

Die Kosten für einen einzelnen neuen Radbremszylinder liegen bei Modellen wie dem Opel Corsa B oder VW Golf 3 ab etwa 70 Euro. Finanziell ist es daher heute kaum noch sinnvoll einen defekten Radbremszylinder zu überholen. Mit Werkstattkosten für die Montagearbeit von rund 80 Euro für den Einbau und Zusatzmaterial wie Bremsenreiniger und Bremsflüssigkeit für etwa 15 Euro ist zu rechnen. Rechnungsbeträge beim Wechseln des Radbremszylinders ab 180 Euro sind realistisch. Beachtet werden muss hier allerdings, dass gerade bei älteren Fahrzeugen oftmals beide Radbremszylinder und ggf. auch die Bremsbeläge (Trommelbremsen) sind zu wechseln. Die genauen Kosten für diese Reparaturen der Radbremszylinder an Ihrem Fahrzeug können Sie über FairGarage kalkulieren und dazu gleich den passenden Werkstatt-Termin vereinbaren.


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