Lambdasonde wechseln

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Lambdasonde wechseln lassen: Wann ist soweit und was wird dabei gemacht?

Die Lambdasonde ist ein wesentlicher Bestandteil des Verbrennungs- und Abgassystems des Autos. Die Lambdasonde misst den Sauerstoffgehalt des Abgases. Bei modernen Fahrzeugen mit On-Board-Diagnose (OBD) sind zwei Lambdasonden verbaut, eine vor dem Katalysator und eine danach (Monitorsonde). Anhand der Messwerte regelt das Steuergerät der Einspritzanlage das Gemisch bei Bedarf zwischen fett und mager. Somit müssen die Sonden viel leisten und gelten daher auch als Verschleißteil.

Bei Anzeichen für mögliche Defekte, zum Beispiel wenn die Fehlerlampe leuchtet, muss das Auto in Expertenhände. Dann wird unter anderem geprüft, ob die Lambdasonde gegebenenfalls zu wechseln ist. Bei FairGarage finden Sie Freie- und Markenwerkstätten in Ihrer Gegend. Diese bieten den Wechsel der Lambdasonde zum Festpreis an. Sie können die Werkstätten und Angebote bequem online vergleichen und Ihren Wunschtermin ebenfalls online vereinbaren.

Wie oft und wann ist die Lambdasonde zu wechseln?

Nahaufnahme der defekten Lambdasonde, die zu wechseln ist

Die ordnungsgemäße Funktion des Sensors überwacht das OBD-System von selbst. Liefert eine der Sonden unplausible Werte, dann leuchtet eine Fehlerlampe (MIL) im Instrumententräger auf. Anlässlich jeder Hauptuntersuchung wird eine Abgasuntersuchung (AU) durchgeführt. Dabei wird geprüft, ob keine abgasrelevanten Fehler vorliegen, also auch ob die Lambdasonde funktioniert. Die Palette der Fehlerquellen der Lambdasonde reicht von einfachen Ursachen wie Alterung und schlechten oder gebrochenen Kontakten über Undichtigkeit bis zur Überhitzung und der Zusetzung durch Ölkohlerückstände.

Wechsel der Lambdasonde in der Werkstatt

Für eine Fachwerkstatt ist das Wechseln der Lambdasonde Routine. Zwischen den Fahrzeugmodellen und Herstellern gibt es zahlreiche Unterschiede in den Details. Um den Sensor zu wechseln, muss das Auto meist auf die Hebebühne, denn häufig ist die Sonde direkt in das Auspuffrohr unter dem Fahrzeug eingeschraubt. Bei manchen Herstellern ist die Sonde vom Motorraum aus zugänglich. 

Die defekte Lambdasonde ausbauen

Wechsel der Lambdasonde in der Werkstatt

Nachdem die Steckkontakte getrennt wurden, entfernt der Profi die Lambdasonde aus dem Abgassystem. Aber schon dieser Teil der Reparatur kann sich als schwierig erweisen, weil Hitze und Feuchtigkeit ihre Spuren hinterlassen haben. Entsprechendes Werkzeug hilft dann weiter. Allerdings ist für den Austausch der Lambdasonde Erfahrung und Fingerspitzengefühl erforderlich, um weitere Fallstricke zu umgehen. So kann die Lambdasonde unter ungünstigen Umständen leicht abbrechen. Dann muss der verbleibende Rest ausgebohrt werden. Das wiederum zieht den Ausbau weiterer Teile nach sich. 

Die neue Lambdasonde einbauen

Sorgfalt walten zu lassen gilt auch beim Einbau der neuen Lambdasonde. So muss beispielsweise verhindert werden, dass beim Eindrehen der Sonde die Anschlüsse zu sehr verdreht werden. Wenn die Sonde montiert ist und das Anschlusskabel wieder in den Halterungen liegt, wird – fahrzeugabhängig – eventuell noch eine Schutzkappe angebracht. Die auf FairGarage gelisteten Werkstätten setzen ausschließlich Lambdasonden in Original- oder Identqualität von namhaften Markenherstellern ein.

Zusatzarbeiten nach dem Wechsel der Sonde

Eine „normale“ Verschmutzung der Auspuffanlage vorausgesetzt, sollte das Wechseln einer Lambdasonde etwa 20 Minuten in Anspruch nehmen. Dazu kommen dann nach der eigentlichen Reparatur noch einige Zusatzarbeiten wie der Funktionstest der Abgasanlage. Falls der Defekt der alten Sonde über die Fehlerlampe angezeigt wurde, muss nach dem Tauschen noch der Fehlerspeicher des Wagens gelöscht werden. 


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