Klimakompressor im Auto

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Der Klimakompressor: Funktion im Auto, Bauformen und Werkstattsuche

Der Klimakompressor verdichtet in der Klimaanlage des Autos das Kältemittel. Angetrieben wird der Kompressor über einen Riemen im Motorraum. Handelt es sich um einem elektrischen Klimakompressor, so treibt ein Elektromotor den Kompressor an. Der elektrische Klimakompressor eignet sich besser für die Regelung durch eine Klimaautomatik. Damit für den Betrieb genügend Strom zur Verfügung steht, müssen Lichtmaschine und Batterie für einen elektrischen Klimakompressor ausreichend dimensioniert sein. Eine Alternative ist der direkte Antrieb des Kompressors durch den Motor über Keilriemen oder Zahnriemen. Dieser mechanische Aufbau erfordert weniger Bauteile, ist billiger und kommt bei den ungeregelten Klimaanlagen zum Einsatz.

Welche Aufgaben hat der Kompressor?

Klimaanlagenschalter

Während der Arbeit des Kompressors erwärmt sich das Kältemittel. Um wieder in den flüssigen Aggregatzustand zu wechseln, muss das Kühlmittel abgekühlt werden. Deshalb geht es vom Kompressor mit hohem Druck weiter zum Kondensator, wo es gekühlt wird. Das Kühlmittel gibt dabei seine gespeicherte Energie ab und wird wieder flüssig. Hierbei wird quasi die Wärme vom Wageninneren über Luft oder Wasser nach außen gepumpt. Noch unter Druck stehend, strömt dann das Kältemittel zum Verdampfer. Hier expandiert es und wird geht in den gasförmigen Zustand zurück. Bei diesem Vorgang entzieht es der Umgebungsluft Wärme. Die Lüftung bläst die gekühlte Luft ins Auto und senkt so die Temperatur im Wageninneren.

Verschiedene Bauformen von Klimakompressoren

Klimakompressoren für das Auto gibt es in unterschiedlichen Bauformen:

  • Flügelzellenkompressor 
  • Kolbenkompressor
  • Taumelscheibenkompressoren

Flügelzellenkompressor

Klimakompressor auf weißem Hintergrund - Neuteil

Der Flügelzellenkompressor besitzt einen runden Arbeitsraum, darin liegt ein exzentrisch gelagerter Rotor. Über dessen Länge verlaufen schräg gefräste Nuten. In ihnen stecken, leicht beweglich, die Kompressorflügel. Die Fliehkraft drückt die Flügel nach außen an den Innenrand des Flügelzellenkompressors, dieses Prinzip heißt Flatterventil. Um die Reibung zu reduzieren und die Dichtheit des Flatterventils zu garantieren, benötigt der Flügelzellenkompressor neben dem Kältemittel ein spezielles Öl als Schmiermittel. Stimmen diese beiden Betriebsstoffe nicht mit den Vorgaben des Herstellers überein, fängt der Klimakompressor an zu rasseln. In diesem Fall ist das rasche Aufsuchen einer Fachwerkstätte ratsam, um Schäden an dem Aggregat zu vermeiden.

Drehkolbenkompressor 

Beim Drehkolbenkompressor drehen zwei oder mehr Kolben mit speziellen Formen im Gehäuse vom Kompressor. Sie greifen ineinander und verdichten das Gas in einer halben Umdrehung. Diese Art es Kompressors ist für das Auto zu groß und wird dort nicht verwendet. Für den Einbau eines neuen Klimakompressors in Ihrem Auto finden Sie bei uns die passende Werkstatt. Einfach Ihr Auto auswählen und schon geht es bequem zum Wunschtermin.

Taumelscheibenkompressor

Neben den Kolben- gibt es Taumelscheibenkompressoren. Der funktioniert wie ein Wankelmotor: Ein Zahnrad treibt von innen eine Taumelscheibe an, deren drei Kanten an der Gehäusewand anliegen. Der Kompressor baut mittels einer Taumelscheibe Druck auf. Die Taumelscheibe wird wiederum durch axiale Drehung eine Hubbewegung ausführt. Die Geometrie des Gehäuses ermöglicht die Kompression in einer Dritteldrehung. Ein Taumelscheibenkompressor ist kompakt gebaut und kann eine konstante, wie variable Förderleistung haben.


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