Klimaanlagencheck

Werkstatt Angebote
vergleichen, Termin vereinbaren
Fahrzeug wählen

Region wählen

Ausstattung wählen

Rettungsplakette
  • Rettungszeit verkürzt sich
  • Überlebenschance erhöht sich

Check der Klimaanlage am Auto – Lecksuche in der Fachwerkstatt und die Kosten

Nur die Werkstatt kann mit einem Klimacheck, der auch eine Lecksuche umfassen kann, zweifelsfrei herausfinden, ob die Klimaanlage vorschriftsmäßig arbeitet, ob mögliche Leckagen oder andere Störungen an der Anlage vorliegen. Auf FairGarage finden Sie Werkstatt-Angebote für den Klimaanlagencheck in Ihrer Region. Details zum Prüfen der Klimaanlage sowie Art und Umfang der Reparaturen von eventuell entdeckten Leckagen an der Anlage können mit den FairGarage-Fachwerkstätten individuell besprochen werden, wenn der Kostenvoranschlag vorliegt.

Was umfasst ein Klimaanlagencheck?

Klimaanlage fuktioniert nicht - Klimacheck ist nötig

Der allgemeine Check der Klimaanlagen beispielsweise bei Inspektionsterminen umfasst die optische Prüfung sämtlicher Komponenten der Klimaanlage. Dazu gehören vor allem die Anschlüsse und Leitungen, der Kompressor, der Kondensator, der Verdampfer, der Druckschalter, das Expansionsventil, der Trockner (Filter) sowie alle Serviceanschlüsse. Besteht der Verdacht auf einen Defekt oder eine Leckage der Klimaanlage, kann der Experte aus verschiedenen Diagnosemethoden wählen.

Der Klimaanlagencheck im Detail: Funktion prüfen

Wenn beim optischen Check der Klimaanlage keine Beschädigungen entdeckt wurden, folgt die Funktionsprüfung. Dazu wird die Klimaanlage bei laufendem Motor eingeschaltet und auf eine niedrige Temperatur gestellt. Das Klacken der Kupplung und das Anlaufen des Kompressors sind hörbar. Schon kurz nach dem Einschalten muss kalte Luft aus den Luftdüsen strömen. Wenn das klappt, dann funktioniert die Klimaanlage. Bei Zweifel kann die Werkstatt Luftdurchfluss und Austrittstemperatur messen und mit den Herstellervorgeben abgleichen. Wenn die eingeschaltete Klimaanlage nicht kühlt, muss die Werkstatt die Ursache dafür finden.

Druck im Hoch- und Niederdruckteil prüfen

Um die Funktion einer Autoklimaanlage im Rahmen eines Klimacheks zu prüfen, kann die Werkstatt auch das Klimaservicegerät anschließen. Dieses Verfügt über zwei Manometer, mit welchem sich der Druck Hoch- und Niederdruckteil prüfen lässt. Wenn sich der Druck in den vom Fahrzeughersteller vorgegebenen Grenzen bewegt, ist das auch ein Indiz dafür, dass die Klimaanlage funktioniert.

Lecksuche mit Kontrastmittel

Bei einer Methode der Lecksuche an der Klimaanlage wird das Kältemittel mit einem Kontrastmittel versetzt. Mithilfe einer UV-Lampe lassen sich so mögliche Austrittstellen an den Leitungen, Anschlüssen und Komponenten der Anlage erkennen. Der Hauptvorteil des Checks der Klimaanlage ist, dass das Kontrastmittel bei befüllter Anlage zugegeben werden kann. Allerdings ist es gesetzlich verboten eine undichte Klimaanlage mit Kältemittel und Kontrastmittel zu befüllen.

Klimacheck mit einem Leckdetektor

Klimaanlagenwartung bei einem Auto in der Werkstatt

Die weitere Methode ist die elektronische Lecksuche mit einem Leckdetektor. Der Detektor kann austretendes Gasen schon in geringer Konzentration erkennen. Zur Anwendung wird der Detektor an allen kältemittelführenden Teilen der Klimaanlage entlang bewegt. Wird durch eine Leckage aus der Klimaanlage austretendes Kältemittel entdeckt, so wir dies dem Anwender über einen Signalton gemeldet. Die starke Seite der Methode ist, dass bei solchem Klimacheck auch kleinste Leckagen an schwer erreichbaren Stellen der Klimaanlage festgestellt werden können.

Stickstofftest für die Suche der Leckagen

In den vergangenen Jahren ist der Stickstofftest für die Lecksuche populär geworden. Diese Methode wird oft beim Trocknen der Klimaanlage durchgeführt. Nach dem Abpumben des Kältemittels wird in die Klimaanlage Stickstoff eingefüllt. Sollte der Stickstoff an einer Leckage austreten, würde sich dort Schaum absetzen, der das Leck entlarven würde. Das Verfahren wird in der Werkstatt oft für die Lecksuche nach den größeren Undichtigkeiten an leicht zugänglichen Stellen verwendet.

Klimacheck mit einem Formiergas-Lecksucher

Ähnlich wie beim Stickstoffset wird zunächst Stickstoff in die Anlage gefüllt, der hier aber mit maximal fünf Prozent Wasserstoff versetzt ist. Danach werden alle Teile der Klimaanlage jeweils oberhalb mit einem elektronischen Detektor (Lecksucher) abgesucht. Der an einer Leckage austretende Wasserstoff ist leichter als Luft und wird vom Detektor leicht erkannt. Für welche dieser Verfahren sich der Experte in der Werkstatt entscheidet, hängt von zahlreichen Faktoren beim Check der Klimaanlagen ab.

Die Kosten für den Klimaanlagencheck

Nahaufname eines Fachmann beim Check der Klimaanlage

Prüfgeräte für den Funktionstest der Klimaanlage, Testverfahren und das nötige Equipment kosten die Werkstatt einiges. Dennoch kostet der "klassische" Klimacheck am Auto nicht die Welt und dauert zwischen 20 und 30 Minuten. Die Werkstattkosten für das Prüfen liegen daher ab etwa 50,- Euro. Es muss hier aber beachtet werden, dass es sich dabei "nur" um den Klimacheck handelt. Eine Desinfektion der Klimaanlage oder das Befüllen sind im Endpreis nicht enthalten. Die obengenannten Services können Sie auf FairGarage zum Festpreis vereinbaren und online einen Termin reservieren.

Warum ist der Klimaanlagen-Check überhaupt nötig?

Es ist noch gar nicht lange her, eine Klimaanlage im Autos ein exotisches Ausstattungsdetail war. Heute zählen die hochkomplexen Systeme zur Standardausrüstung. Aber gerade, weil die Autoklimaanlagen als selbstverständlich angesehen werden, wird ihre Wartung vom Autofahrer oft etwas vernachlässigt. Dabei ist auch bei einer intakten Anlage ein Klimaanlagencheck ein Muss.

Probleme und Schwachstellen an der Klimaanlage

Herzstück jeder Klimaanlage ist ein in sich geschlossener Kältemittelkreislauf. Weil das gesamte System unter Druck steht, müssen Leitungen, Dichtungen und Anschlüsse absolut dicht abschließen, um Leckagen zu vermeiden und den Verlust von Kältemittel zu minimieren. Minimieren deshalb, weil sich ein langsamer und schleichender Kältemittelverlust – selbst bei intakter Klimaanlage – niemals ganz verhindern lässt. Schläuche und Dichtungen lassen pro Jahr immer einige Gramm Kältemittel entweichen. Der Innendruck und die chemischen Eigenschaften der Kältemittel R134a und R-1234yf, deren Moleküle sind besonders klein, führen unweigerlich zu einer allmählichen Verflüchtigung. In der Folge sinkt die Füllmenge des Kältemittels, was zu Leistungseinbußen und schließlich sogar zum Ausfall der Anlage führen kann.


Weitere Klimaservices