Keilriemen & Keilrippenriemen wechseln

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Wann und wo den Keilriemen und den Keilrippenriemen wechseln lassen?

Basis jedes Keilriemens ist eine Gummimischung. Trotz ständiger Forschungen und Analysen lässt es sich aber nicht verhindern, dass der Keilriemen bzw. Keilrippenriemen im Laufe der Zeit spröde wird und seine Elastizität verliert. Durch den Keilriemen wird die Bewegung der Kurbelwelle an weitere Zusatzaggregate wie die Servopumpe, die Wasserpumpe oder die Lichtmaschine weitergeleitet. Spann- und Umlenkrollen sorgen dafür, dass der Riemen immer unter genügend Spannung steht und trotz der hohen Drehzahlen „rund läuft“. Hat der Keilriemen nicht mehr genügend Spannung oder ist er gar gerissen, können die besagten Autoteile ihre Funktion nicht mehr erfüllen. Deswegen muss der Keilriemen bzw. Keilrippenriemen in regelmäßigen Abständen oder nach Bedarf gewechselt werden. Die passende Werkstatt für den Wechsel finden Sie in wenigen Schritten auf FairGarage. Dazu können Sie gleich online Ihren nächsten Termin für den Wechsel des Keilriemens online zum Festpreis vereinbaren.

Keilriemen oder Keilrippenriemen wechseln?

Einzelner gespannter Keilrippenriemen über Generator eines Autos

In modernen Autos werden keine Keilriemen mehr verwendet, sondern Keilrippenriemen. Seine Längsrippen ermöglichen eine höhere Belastung bei gleichzeitiger Steigerung der Effektivität. Hinsichtlich des Wechsels des Keilriemens und des Keilrippenriemens gibt es aber nur marginale Unterschiede. Weder der Umfang noch die Dauer des Wechsels sind beim Keilrippenriemen höher. Auch die Preise für einen neuen Keilrippenriemen sind günstig. Für den Keilriemenwechsel sowie für den Wechsel des Keilrippenriemens sollten Sie daher auf einen originalen Keilriemen in Erstausrüsterqualität zurückgreifen. 

Wann ist der Keilriemen zu wechseln? 

Der Keilriemen sowie der Keilrippenriemen ist in regelmäßigen Abständen oder bei einem Defekt zu wechseln. Bei einer Inspektion oder Fahrzeugcheck wird ein erfahrener Mechaniker aber auch feststellen, ob der Keilriemen zu wechseln ist. Der Wechsel des Keilriemens ist unabhängig davon nötig, ob es sich um einen einfachen Keilriemen mit V-Profil oder einen sogenannten Keilrippenriemen mit mehreren Innenrippen in Längsrichtung handelt. Wann der Keilriemen zu wechseln ist, kommt daher immer auf den jeweiligen Zustand an. Es ist keinesfalls zu warten, bis der Keilriemen oder Keilrippenriemen kaputt oder gerissen ist, weil ein Keilriemenwechsel das geringere und vor allem günstigere „Übel“ im Vergleich zu einem möglichen Motorschaden darstellt.

Wie kann man selber den Keilriemen prüfen?

Ob es an der Zeit ist, den Keilriemen Ihres Autos zu wechseln, können Sie ganz einfach selbst prüfen. Wenn Sie fest mit dem Finger an ihm ziehen, sollte er sich keinesfalls mehr als ein bis zwei Zentimeter bewegen. Darüber hinaus sollten Sie den Keilrippenriemen auch auf Risse und poröse Stellen kontrollieren. Diese sind ebenfalls ein Grund für einen Keilriemenwechsel. 

Rechtzeitiges Wechseln schützt vor bösen Folgen

Gespannter Keilriemen über Generator und Umlenkrollen.

Wenn der Keilriemen kaputt geht, bevor er rechtzeitig gewechselt wurde, können unterschiedliche Folgen auftreten. Eine sehr häufige Folge eines kaputten Keilriemens ist beispielsweise eine schwergängige Lenkung und auch die Lichtmaschine kann dann keinen Strom mehr erzeugen. Im schlimmsten Fall kann ein defekter Keilriemen auch einen Motorschaden nach sich ziehen. Dass passiert, wenn der kaputte Riemen auch die Wasserpumpe angetrieben hat. Mit dem Stillstand der Wasserpumpe bricht die Motorkühlung zusammen und dieser überhitzt binnen wenigen Minuten.

Was ist beim Wechsel des Keilriemens zu beachten?

Das Wechseln eines Riemens ist keine wirklich schwierige Aufgabe. In der Regel ist der Wechsel auch in weniger als einer Stunde abgeschlossen. Allerdings erfordert das Wechseln zuweilen hohe Kraftaufwände, wenn der Gummi-Riemen gespannt werden muss. Und auf jeden Fall sollte beim Wechsel ein hohes Maß an Sorgfalt an den Tag gelegt werden. Denn wenn ein Riemen rutscht, werden die von ihm abhängigen Zusatzaggregate nicht mehr richtig angetrieben. Den Wechsel einer fachkundigen Werkstatt zu überlassen, ist auf jeden Fall keine Schmach.

Der Ablauf des Keilriemenwechsels

Keilriemenwechsel in einer Werkstatt

Der Keilriemen eines Autos sollte immer in einer Werkstatt gewechselt werden. Profis wissen nicht nur, wie sie beim Wechsel des Keilriemens oder Keilrippenriemens vorgehen müssen, sondern verfügen außerdem über das notwendige Spezialwerkzeug. Der genaue Ablauf des Keilriemenwechsels hängt zum Teil vom jeweiligen Fahrzeugmodell ab. So ist es gerade bei neueren Fahrzeugen häufig der Fall, dass der Keilrippenriemen aufgrund des eng verbauten Motorraums nur sehr schwer zugänglich ist. Hier müssen oft die Motorabdeckung sowie Teile der Motorperipherie demontiert werden, um den Keilriemen zu erreichen. Dieser ist in den meisten Fällen über die Lichtmaschine gespannt. Beim Wechsel muss genau darauf geachtet werden, dass der Riemen in der richtigen Position montiert wird. Meist dauert der Keilriemenwechsel zwischen einer und zwei Stunden, wobei auch dies wieder vom jeweiligen Fahrzeugtyp abhängt.

Kaputten Keilriemen bemerken und wechseln

Verschlissene Keilriemen machen sich meist durch pfeifende Geräusche bemerkbar. Das passiert nicht selten, wenn die Temperaturen winterlich werden. Dann empfiehlt sich die Kontrolle in der Werkstatt. Manchmal kann der Riemen nachgespannt werden, meistens empfiehlt sich aber bei einem verschlissenen Keilriemen der Wechsel. Das Reparieren eines Keilriemens ist hingegen unmöglich und hinsichtlich der geringen Kosten eines neuen Riemens auch absolut sinnlos.


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