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Einspritzpumpe defekt: Symptome, Folgen und Werkstattvergleich

Viele Autofahrer wissen nicht, welche Pumpen sich in ihrem Fahrzeug befinden. Erst mit einer Störung, einem Defekt der Einspritzpumpe, oder gar dem Ausfall ganzer Systeme rücken die Teile in den Fokus. Zu den wichtigsten Pumpen im Kraftstoffkreislauf gehören die Kraftstoffpumpe und die Einspritzpumpe. Auch sie unterliegen dem Verschleiß und können kaputt gehen. Gerade nicht erkannte bzw. beseitigte Mängel an der Einspritzpumpe können den Motor dauerhaft (und kostspielig) schädigen. Erfahren Sie hier mehr und finden Sie Fachwerkstätten in Ihrer Umgebung für den Wechsel der defekten Einspritzpumpe an Ihrem Fahrzeug. Gleich können Sie Festpreis-Angebote unverbindlich vergleichen und den passenden Termin bequem online vereinbaren.

Aufgabe der Einspritzpumpe

Eine neue Einspritzpumpe auf weißem Hintergrund

Die Einspritzpumpe hat die Aufgabe, dem Motor bzw. den Zylindern die richtige Menge Treibstoff mit dem richtigen Druck im richtigen Augenblick zuzuführen. Der benötigte Druck wird von einem Kolben erzeugt, der seinerseits von der Kurbelwelle des Motors angetrieben wird. Ein leichter Lauf, ein hermetisches Gehäuse und hohe Festigkeit sind also Grundvoraussetzungen für eine intakte Einspritzpumpe. Fällt ein Kriterium weg, macht sich der Defekt sehr schnell und mehr als deutlich bemerkbar.

Anzeichen einer defekten Einspritzpumpe

Im günstigsten Fall wird ein Defekt an der Einspritzpumpe über die entsprechende Warnleuchte (Motorfehler) gemeldet. Natürlich muss es sich bei diesem Warnlicht nicht zwangsläufig um die Einspritzpumpe handeln. Der Motor ist ein sehr komplexes Gebilde, weshalb hier auch noch 1.000 andere Gründe in Betracht kommen. Aber ein wichtiger Hinweis, um das Problem einzugrenzen, ist die Warnung der Bordelektronik allemal. Hier kann das Auslesen des Fehlerspeichers gut weiterhelfen.

Symptome einer defekten Einspritzpumpe:

  • Motorfehler gemeldet (Warnleuchte);
  • Plötzlich nachlassende Motorleistung;
  • Unruhiger Lauf des Motors; 
  • Ruckelnder Motor;
  • Kraftstoffverbrauch geht merklich in die Höhe.

Defekte Pumpe beeinflusst die Motorleistung

Etwas „ruppiger“ kann es werden, wenn sich eine kaputte Pumpe (auch ohne Warnleuchte) mit einem deutlich ruckelnden Motor manifestiert. Auch kann sich der Defekt durch, teils plötzliche, nachlassende Motorleistung bemerkbar machen. Ein unruhiger Lauf des Motors und deutliches Ruckeln des Wagens sind immer Indizien für ein Problem mit dem Motor oder einer angeschlossenen Komponente.

Leistungseinbußen wegen Problemen am Einspritzsystem

Eine defekte Einspritzpumpe mit den Einspritzdüsen.

Ähnlich liegen die Dinge, wenn der Motor – besonders während der Beschleunigung – nicht mehr die gewohnte Leistung bereitstellt. Hierbei stimmt das Mischungsverhältnis von Kraftstoff und Sauerstoff nicht mehr und die Verbrennung wird unsauber. Besonders auf langen Fahrten (Autobahn) oder beim Überholvorgang kann es mit einer kaputten Einspritzpumpe recht schnell brenzlig werden. Geht dann noch der Kraftstoffverbrauch merklich in die Höhe, ist das ein weiterer Hinweis auf einen Defekt am Einspritzsystem und ggf. an der Einspritzpumpe.

Genaues Überprüfen und Suche nach dem Defekt

Wohl dem, der ein funktionierendes Motorsteuergerät im Wagen hat. Denn in fast allen Fällen werden solche Störungen dort protokolliert. Allerdings können Probleme bei der Einspritzpumpe gerade wegen einem kaputten Steuergerät auftreten. In der Werkstatt wird deshalb zuerst überprüft wo der Ursprung des Defekts liegt. Jede gut bestückte Werkstatt verfügt über entsprechende Hard- und Software sowie über fahrzeugspezifische Diagnosetools. Damit kann der Fehlerspeicher ausgelesen und die Ursache eindeutig entlarvt werden. Darüber hinaus kann auch der erfahrene Profi in der Werkstatt durch eine direkte Inaugenscheinnahme eine kaputte Einspritzpumpe diagnostizieren. 

Nicht immer ist die Pumpe selbst defekt

Wenn sich dann herausstellt, dass die Einspritzpumpe nicht mehr oder fehlerhaft arbeitet, ist das aber für den Fahrer noch kein Grund für Schweißperlen auf der Stirn. Nicht immer muss in solchen Fällen die Pumpe selbst kaputt oder undicht sein. Oft kommen auch ganz profane Ursachen wie beispielsweise korrodierte bzw. lockere Steckkontakte oder auch ein verstopfter Kraftstofffilter in Betracht. Dann wäre eine unterbrochene Kraftstoffzufuhr die Wurzel allen Übels. Einen Termin für das Auslesen des Fehlerspeichers und den Austausch der defekten Einspritzpumpe, können Sie über FairGarage bei kompetenten Werkstätten in Ihrer Umgebung vereinbaren. 


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