Einspritzdüse defekt

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Defekte Einspritzdüsen: Symptome, Ursachen und Folgen

Die Einspritzdüse ist mit Bohrungen ausgestattet, die feiner sind als die Nadel einer Spritze beim Arzt. Leicht vorstellbar, dass hier Dreck oder Verbrennungsrückstände Störungen hervorrufen können. Dann ist die Einspritzdüse defekt und damit kommt die Einspritzung insgesamt ins Wanken. Dies führt zu Störungen im Motorbetrieb. Auf FairGarage finden Sie mehr Informationen über die Symptome und Folgen einer defekten Düse. Gleich können Sie die individuellen Kosten für den Wechsel unverbindlich kalkulieren und die Festpreis-Angebote in Ihrer Nähe miteinander vergleichen. Den Wunschtermin können Sie jederzeit direkt online vereinbaren.

Was passiert, wenn die Einspritzdüse defekt ist?

Wechsel der defekten Einspritzdüsen bei einem Auto

Wer sein Auto an der Tankstelle mit Benzin oder Dieselkraftstoff betankt, der macht technisch eigentlich nichts anderes als wenn er im Garten am Wasserhahn die Gießkanne mit Wasser befüllt. Nur wird der Kraftstoff mit höherem Druck in den Tank des Autos befördert als das Wasser in die Kanne. Und im Prinzip gelangt der Kraftstoff mit dem gleichen Verfahren bis in den Zylinder eines Motors. Der Kraftstoff muss im richtigen Moment in der präzise passenden, winzigen Menge in den Zylinder eingespritzt werden. Die Funktion des Wasserhahns übernimmt im Motor die Einspritzdüse, die auch Einspritzventil genannt wird. Jeder Zylinder des Motors hat seine eigene Einspritzdüse. Ist eine solche Einspritzdüse defekt, so führt dies zu Störungen im Motorbetrieb. 

Ist eine Einspritzdüse defekt, zeigt der Motor typische Symptome für einen Defekt der Einspritzdüse und läuft unrund. Defekte Einspritzdüsen führen unweigerlich auch zu einem höheren Kraftstoffverbrauch. Das passiert, da die Verbrennung des Kraftstoff-Luft-Gemisches im Zylinder unvollkommen ist.

Hier sind die häufigsten Folgen im Überblick:

  • Unrund laufender Motor
  • Erhöhter Kraftstoffverbrauch
  • Schlechte Abgaswerte

Symptome einer defekten Einspritzdüse

Die Hinweise auf einen Defekt an der Einspritzdüse sind nur schwer zu übersehen. Gerade bei weitverbreiteten Modellen wie dem Golf 4, dem Golf 6 oder dem Audi A4 macht sich bei Einspritzproblemen eine deutlich geschwärzte Abgasfahne bemerkbar. Auch ein ruckelnder bzw. stotternder Motor oder plötzliches Ausgehen des Motors sind typische Symptome, die bei einem Defekt auftreten. Zudem können auch deutliche Klopfgeräusche des Motors oder Startschwierigkeiten als weitere Symptome für einen Defekt eines Einspritzventils auftreten.

Hier sind die häufigste Symptome im Überblick:

  • Deutlich geschwärzte Abgasfahne
  • Ruckelnder bzw. stotternder Motor
  • Plötzliches Ausgehen des Motors
  • Klopfgeräusche des Motors
  • Startschwierigkeiten

Ursachen einer defekten Einspritzdüse 

Die Ursache einer defekten Einspritzdüse ist in den meisten Fällen eine starke Verschmutzung der Düse durch Ablagerungen und Rußpartikel. Diese setzen sich während der Verbrennung dort fest. Die Nutzung pflanzlicher Treibstoffe und die hohen Verbrennungstemperaturen können diese Verschmutzungen begünstigen.

Einspritzdüsen vor dem Wechsel prüfen

Kfz-Mechaniker prüft, ob die Einspritzdüsen defekt sind

Da diese Symptome aber auch bei anderen Defekten auftreten, ist es wichtig die Einspritzdüsen vor dem Wechsel zu prüfen. Für die Prüfung einer Düse gibt es spezielle Prüfstände in den Werkstätten. So lassen sich Defekte besser eingrenzen, sodass der eigentliche Grund der Störung behoben wird, der die Symptome verursacht. Sollten wirklich die Einspritzdüsen für die Probleme verantwortlich sein, wird jede Einspritzdüse einzeln dem Eingangstest unterzogen, um mögliche Fehler erkennen zu können. Denn es ist äußerst selten, dass alle Düsen gleichzeitig gewechselt werden müssen. Was der Wechsel der Einspritzdüsen kosten darf, können sie auf FairGarage genau für Ihr Auto berechnen.

Aufbau einer Einspritzdüse

Von der Größe und vom Aussehen her ist das Einspritzventil einer Zündkerze nicht unähnlich. Ein wesentliches optisches Unterscheidungsmerkmal sind aber die Kontaktanschlüsse, die sich beim Einspritzventil seitlich am Gehäuse befinden. Im Inneren des Stahlgehäuses befindet sich eine dünne Stahlnadel, die von einer Feder in Position gehalten wird. Der einströmende Kraftstoff wirkt gegen diese Federkraft, wodurch sich die Nadel verschiebt und sich die Einspritzdüsen am unteren Ende des Einspritzventils (im Brennraum) kurzzeitig öffnen. Vergleichbar ist dieses Prinzip mit einem Kugelschreiber, bei dem die Mine mittels Druck verschoben wird.

Arten der Einspritzdüsen

Unterschiedliche Arten der Einspritzdüsen

Einspritzdüsen sind im Zylinderkopf unmittelbar an der Verbrennungskammer der Zylinder eingebaut. Die Düse teilt sich dabei entweder den Platz oberhalb des Kolbens mit den Ventilen und der Zündkerze. Bei Dieselmotoren kommt heute fast ausschließlich die Common-Rail-Technik zum Einsatz. Dabei wird der benötigte Druck bereits außerhalb der Düse mit einer Hochdruckpumpe erzeugt und in den Leitungen quasi gespeichert. Damit steht der Druck immer und sofort zur Verfügung und muss nicht erst in der Düse aufgebaut werden. Die Düse fungiert bei der Common-Rail-Technik also nur noch als Einspritzer, weshalb dann auch eher von einem Injektor gesprochen wird.

Passende Fachwerkstatt gibt es bei FairGarage

Die bei FairGarage aufgelisteten Werkstätten sind Fachwerkstätten. Sie können einen Motor prüfen und feststellen, ob tatsächlich die Einspritzdüsen defekt sind und ob die Einspritzventile deshalb alle getauscht werden müssen. Manchmal lassen sich die Einspritzdüsen mit einem speziellen Reiniger ohne Ausbau reinigen, manchmal lassen sich die Einspritzdüsen zerlegen und reinigen. Eine professionell arbeitende Werkstatt wird immer versuchen eine für Sie als Kunden verträglichste Lösung zu finden, bevor im ungünstigsten Fall alle Düsen oder Injektoren gewechselt werden müssen.


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