Dieselfilter wechseln

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Wechsel des Dieselfilters – warum, wie oft, wie und wo

Dieselfilter zählen zu den typischen Serviceteilen an einem Fahrzeug, welche in regelmäßigen Abständen gewechselt werden müssen. Maßgeblich hierfür sind die Wartungsvorschriften des jeweiligen Automobilherstellers. Je nach Fahrzeughersteller und Kraftstofffilter-Typ sind meistens Wechselintervalle zwischen 20.000 km und 60.000 km vorgesehen. Die unterschiedlichen Wechselintervalle ergeben sich aus den technischen Eigenschaften des Filters. Zum Schutz des Einspritzsystems sollte man als Fahrzeughalter das Wechselintervall des Dieselfilters einhalten. Denn Schäden oder Verstopfungen am Einspritzsystem sind weitaus teurer als das Wechseln des Dieselfilters.

Etwaige Kosten für den Wechsel des Dieselfilters

Empfehlenswert ist es, den Dieselfilter von einer Werkstatt wechseln zu lassen. Denn der Wechsel ist nicht gerade die sauberste und bequemste Arbeit. Zudem kann die Werkstatt das ausgetauschte Filterelement auch fachgerecht entsorgen. Die reinen Teilekosten für einen Dieselfilter variieren von Typ zu Typ und liegen zwischen ca. 50 Euro und knapp 120 Euro. Mit den Arbeitskosten kommt man für den Wechsel des Dieselfilters auf etwa 120 bis 230 Euro. Die genauen Kosten für den Wechsel bei Ihrem Auto können Sie bei FairGarage in wenigen Schritten berechnen lassen.

Die Aufgaben des Dieselfilters

Nahaufnahme des neuen Dieselfilters auf weißem Hintergrund

Obwohl Dieselkraftstoff diversen Vorschriften und Normen genügen muss, lassen sich minimale Verunreinigungen des Diesels auf dem Weg von der Raffinerie bis in den Fahrzeugtank in der Praxis nicht vermeiden. Während der Lagerung, dem Transport oder beim Umfüllen kann der Diesel kurzzeitig der Umgebung ausgesetzt sein. Dabei geraten Schmutzpartikel, Pollen, Wasserstoffe und andere Verunreinigungen in den Kraftstoff. Zudem können durch minderwertige Kraftstoffe oder bei niedrigen Temperaturen Wasserpartikel in den Tank gelangen. Einspritzdüsen und Injektoren können durch solche Verunreinigungen schneller verschleißen oder verstopfen. Daher müssen die Verschmutzungen und Schwebeteilchen aus dem Kraftstoff herausgefiltert werden. Damit der Filter auch bei niedrigen Temperaturen störungsfrei funktioniert, kommen heute meist beheizte Dieselkraftstofffilter zum Einsatz.

Aufbau und Einbaulage des Filters

In Form und Größe ähnelt der runde Dieselfilter meist einer kleinen Konservendose. Während Benzinfilter in der Regel als Zwischenstück in der Kraftstoffleitung verbaut sind, ist der Dieselfilter ein separates Bauteil, das sich meist im Motorraum befindet.

Am oberen Ende wird der Kraftstoff durch einen Anschluss in den Filter eingeleitet, dort gereinigt und fließt dann über einen zweiten Anschluss wieder heraus in Richtung Motor. Es liegt auf der Hand, dass der Filter regelmäßig gewartet bzw. ein neuer Dieselfilter im reinen Zustand eingesetzt werden muss. Die Membran im Inneren (Filterpapier) setzt sich zunehmend mit Verunreinigungen zu, sodass sie irgendwann nichts mehr aufnehmen kann. Ähnlich wie beim Ölfilter wird heute häufig nicht der komplette Dieselfilter ersetzt, sondern nur der Filtereinsatz ausgetauscht. Das ist umweltfreundlicher und zugleich kostengünstiger als ein kompletter Filtertausch.

Außerhalb der Inspektion den Dieselfilter wechseln

Wechsel des Dieselkraftstofffilters in einer Werkstatt

Meist wird der Dieselfilter im Rahmen der Inspektion ausgetauscht. Außerhalb der Wechselintervalle, die das Scheckheft vorgibt, können Störungen und starke Verschmutzungen ein Grund sein, den Dieselfilter auch außer der Reihe zu wechseln. Dies ist dann der Fall, wenn besonders schmutziger Kraftstoff getankt wurde oder der Wasseranteil im Diesel ungewöhnlich hoch ist. In solchen Fällen setzt sich der Filter deutlich schneller zu, was den Kraftstoff-Zufluss zum Motor einschränkt oder gänzlich verhindert. Ein typisches Symptom für eine mangelnde Kraftstoffversorgung ist beispielsweise ein unregelmäßiges Ruckeln des Wagens beim Tritt aufs Gas. Auch wenn der Motor nur schlecht oder gar nicht startet, beim Fahren unverhofft ausgeht oder die Leistung merklich nachlässt, können das ebenfalls Symptome für schlechten Kraftstoffzufluss sein. 

Dieselfilter sinnvollerweise in der Werkstatt wechseln lassen

Den verschmutzten Dieselfilter in der Werkstatt zu wechseln, hat einige Vorteile gegenüber dem Tausch in Eigenregie. Da sind zunächst die Erfahrung und das passende Werkzeug, denn einige Dieselfilter sind im engen Motorraum nur schwer zugänglich. Ferner gehören auch das Entwässern und Entlüften mit zu den Arbeiten am Kraftstoffkreislauf, was auch eine gewisse Routine erfordert. Auch der richtige Einbau – vor allem das Auffüllen des Filters für einen schnelleren Motorstart – ist nicht jedem Laien geläufig. Ihren passenden Termin für den Wechsel Ihres Dieselfilters können Sie bei FairGarage online vereinbaren. Die Fachwerkstätten wechseln den Dieselkraftstofffilter von Ihrem Diesel schnell zuverlässig zum Festpreis aus.


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