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Abgasuntersuchung (ASU) ist heute Teil der Hauptuntersuchung

Bei der Abgasuntersuchung (AU) wird der Schadstoffausstoß eines jedes Autos überprüft. Wie hoch dieser Schadstoffausstoß sein darf, wird durch die Grenzwerte in der Straßen-Verkehrs-Zusatz-Ordnung (Anlage VIII und VIIIa) festgehalten. Diese Richtlinien sind bei jeder Untersuchung verbindlich und der Prüfer schaut auf deren Einhaltung. Die Abgasuntersuchung ist für jedes, am Verkehr aktiv teilnehmende, Auto verbindlich. Somit wird das Abgasverhalten in regelmäßig wiederkehrenden Abständen überprüft.

Seit 2010 gibt es keine eigenständige AU mehr

Sichtbare Abgase aus einem rostigen Auspuff

Seit Anfang 2010 wird die Abgasuntersuchung zusammen mit der Hauptuntersuchung durchgeführt. Das vereinfacht die Fahrzeugprüfung. Denn Sie müssen keinen zusätzlichen Termin für Ihre AU vereinbaren und Ihr Fahrzeug nur ein mal prüfen lassen. Mit dieser Änderung gibt es auch keine eigenständigen Plaketten für die Abgasuntersuchung mehr. Eine aktuelle Prüfplakette der Hauptuntersuchung bescheinigt, dass auch die AU erfolgreich war.

Neue Abgas-Sonderuntersuchung ASU ab 2018

Ab 2018 ist eine AU durch das Auslesen des Diagnosegerätes nicht mehr zulässig. Laut der neuen Regelungen muss die Abgas-Sonderuntersuchung (ASU) durchgeführt werden. Dabei wird der Schadstoffausstoß des Fahrzeugs mit der sogenannten Endrohrmessung gemacht.

Bei der ASU wird eine Messsonde in das Endstück des Auspuffs eingebracht, die alle relevanten Daten zu Intensität und Zusammensetzung der Abgase liefert. Durch diese Endrohrmessung sollen kleinere Defekte schneller entdeckt werden können. Hauptgrund für die neue Prüfvorschrift ist aber das Suchen und Entdecken von möglichen Manipulationen an der Abgasanlage. Mittel- und langfristig sollen durch die Endrohrmessung mehr und mehr manipulierte bzw. defekte Fahrzeuge entdeckt, repariert oder stillgelegt werden.

Wo kann ich eine Abgasuntersuchung machen lassen?

Da die Abgasuntersuchung nicht mehr von der Hauptuntersuchung getrennt ist, werden beide durch die gleichen staatlich geprüften Prüfer durchgeführt werden. Es gibt nur wenige staatlich anerkannte Prüforganisationen, die eine Abgasuntersuchung durchführen dürfen und Ihnen eine Plakette dafür geben können. Für eine bestandene AU/HU wird eine Prüfbescheinigung ausgestellt, die Sie behalten müssen und bei Verlust eine Zweitschrift beantragen.

Folgende Unternehmen dürfen Plaketten und Prüfbescheinigungen vergeben:

  • KÜS
  • GTÜ
  • GTS
  • DEKRA
  • TÜV Süd
  • TÜV Nord
  • TÜV Rheinland
  • TÜV Thüringen
  • TÜV Hanse

Man ist jedoch nicht gezwungen eine Niederlassung dieser Prüforganisationen aufzusuchen. Viele Werkstätten bieten auch an, dass Sie einen Prüfer bestellen und die Abgasuntersuchung direkt vor Ort durchführen.

Wir empfehlen Ihnen einen Vorabcheck durch die Werkstatt machen zu lassen, bevor ein Prüfer kostenpflichtig bestellt wird. Dort wird Ihr Auto in der Regel kostenlos von der Werkstatt auf eventuelle Mängel überprüft. Gegebenenfalls werden Defekte, die eine erfolgreiche HU beeinträchtigen, vor Ort repariert. Dies kann eine gute Vorbeugung sein, so dass Sie direkt die Abgasuntersuchung und die Hauptuntersuchung schaffen. Wenn Sie einen Termin für Ihre nächste Untersuchung machen möchten, nutzen Sie einfach das FairGarage-Portal. Hier können Sie viele Angebote von vielen verschiedenen Werkstätten in Ihrer Nähe finden und Preise vergleichen

Welche Autos müssen eine Untersuchung machen lassen?

1985 wurde die Abgasuntersuchung erstmals eingeführt. Damals noch bekannt unter der Abkürzung ASU. Zunächst war diese nur für Kfz mit Benzinmotor Pflicht. Ab dem Jahr 1993 wurde diese auch für Dieselfahrzeuge Pflicht. Grundsätzlich ist jeder Fahrzeughalter zur Abgasuntersuchung verpflichtet. Jedoch gibt es genau wie für die Hauptuntersuchung ein paar wenige Ausnahmen, wie zum Beispiel Fahrzeuge der Bundespolizei und des Militärs. Hier bestehen eigenen Regelungen zur Überprüfung der Fahrzeuge.

Die aktuellen gesetzlichen Grenzwerte und Richtlinien

Mechaniker überprüft bei einer Untersuchung technische Daten mit Laptop

Strengere Grenzwerte wurden Mitte 2012 eingeführt. Es gelten die EU-Richtlinien 2009/40/EG und 2010/48/EU. Besonders für Dieselfahrzeuge werden seitdem weitaus geringere Grenzwerte verlangt. In der Straßen-Verkehrs-Zusatz-Ordnung Anlage VIIIa wird zwischen Kraftfahrzeugen ohne bzw. mit „On-Board-Diagnosesystem“, kurz OBD, unterschieden. Falls Ihr Fahrzeug noch kein OBD hat, so wird das Abgasverhalten auf Zulässigkeit zusätzlich überprüft.

Wenn Sie die Abgasuntersuchung nicht bestanden haben, kann das verschiedene Gründe haben.

Mögliche Ursachen können sein:

  • verstopfter Luftfilter
  • verbrauchte Zündkerzen
  • zu hoher oder tiefer Druck im Kraftstoffsystem
  • undichter Auspuff
  • KAT defekt
  • DPF defekt (bei Dieselfahrzeugen)

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